Hallo lieber Hundemensch,

mein Name ist Sandra Braselmann. Ich bin ausgebildete Hundeverhaltensberaterin und wohne mit meinem Hund in Aachen.
Die passende Person für das Training mit dem eigenen Hund zu finden, ist erfahrungsgemäß vor allem eine Vertrauensfrage. Daher möchte ich Dir mich, meinen Werdegang und meine Motivation zur Arbeit mit Hunden hier näher vorstellen:

In aller kürze

Qualifikation

2019 - 2022

2022 - 2023

Weiterbildung bedürfnisorientiertes Hundetraining

im „Anders mit Hund“-Zirkel an der Anne Bucher Akademie.

2023

Praktikum

bei Margot Köhler in der Hundeschule Mensch-Hund-Rudel.

2023 - 2024

Praktische Ausbildung / Anerkennungspraktikum

bei Anna-Maria Barten in der Hundeschule Hund-hoch2.

2024

Zertifizierung nach §11 (1) Nr. 8f durch das Veterinäramt Aachen

Im Gegensatz zu Hundetrainern in Vereinen, die keine offizielle Qualifikation vorweisen müssen, ist es allen gewerblich arbeitenden Trainern gesetzlich vorgeschrieben, sich ihre Sachkunde vom Veterinäramt bescheinigen lassen.

Aushilfstätigkeit als Trainerin & Hundeverhaltensberaterin

bei Anna-Maria Barten in der Hundeschule Hund-hoch2.

2022 - 2024

Seminare, Vorträge, Schulungen und Fortbildungen

Für alle, die es genauer wissen wollen:

Ich bin aufgewachsen mit Pollux, einem weißen Schäferhund, der für uns ein Familienmitglied war. Die Mutter meiner besten Grundschulfreundin arbeitete im ortsansässigen Tierheim und nahm regelmäßig als Pflegestelle Tierschutzhunde bei sich auf.
Ich war Mitglied im Tierschutzverein und der festen Überzeugung: Ich werde Tierärztin!
Leider entwickelte ich mit der Zeit Tierhaarallergien gegen so ziemlich jedes Lebewesen mit Fell – außer Hunde. Ein Glück!
Den Berufswunsch anpassen musste ich trotzdem und zog nach meinem Abitur für ein Studium der Archäologie nach Köln. Während und nach Abschluss des Studiums auf Ausgrabungen unterwegs, hatte ich in meinem Alltag lange keinen Raum für einen eigenen Vierbeiner.
Das Ausführen oder Sitten von Hunden anderer war mir eine Weile ein guter Ersatz, den Traum vom ersten „eigenen“ Hund habe ich aber nie vergessen. Ein Umzug und Berufswechsel schuf dann endlich die Möglichkeit:
Ein Kleiner Münsterländer-Mix namens Eddie zog bei mir ein….

Und dann kam alles anders als gedacht.

Zwar fiel meine Entscheidung bewusst auf einen lebhaften, aufgeweckten Hund, mit dem ich viel „arbeiten“ kann. Darauf hatte ich Lust. Aber recht schnell wurde deutlich: Eddie ist irgendwie „anders“. Im Freundeskreis, in der Hundeschule, im Alltag: Was für andere Hunde völlig normal schien und zu einem gewissen Teil vorhersagbar war, galt für Eddie nicht. Alle Versuche, ihn „in Form“ zu bringen, scheiterten. Je mehr Druck ein Trainer bei ihm aufbaute, je mehr man bei ihm „durchgriff“, desto schlimmer entwickelte sich Eddies Verhalten.
Heute weiß ich: Eddie war vollkommen überfordert. Im Rückblick sind mir die Anzeichen bewusst, anhand derer ich das hätte erkennen können. Er hat nämlich sehrwohl versucht, mir zu verstehen zu geben, dass er sich nicht zu helfen weiß. Nur habe ich ihn damals leider nicht verstanden. Auch nach seinen medizinischen „Besonderheiten“ und deren Einfluss auf sein Verhalten hat zu der Zeit niemand gefragt.
Trotz vieler gut gemeinter Ratschläge und unterschiedlichster Unterstützung hatten wir keinen Erfolg.
Was blieb, war die Erkenntnis: Fünf verschiedene Trainer – fünf verschiedene Meinungen.
Wer hat nun recht? Ich musste erkennen, dass ich mit meinen 35 Jahren – obwohl ich vom Grundschulalter an mit den unterschiedlichsten Hunden zu tun hatte – eigentlich gar nicht wusste, wie Hunde wirklich „funktionieren“. Also beschloss ich, mir selbst ein Bild zu machen und herauszufinden, was der objektive gemeinsame Nenner hinter all den wichtig klingenden Konzepten und Ideologien unterschiedlicher Trainer ist. Einzig logisches Mittel der Wahl für mich war ein Studium der Hundepsychologie an einem Institut, das Verhaltensforschung betreibt und an dem Verhaltensforscher unterrichten – nüchtern, objektiv und ohne Verklärung durch eine der unterschiedlichen, so zahlreich verbreiteten Trainingsmentalitäten. Einmal in das Thema eingetaucht, ließ es mich nicht mehr los und mir wurde klar:

Ich möchte Hundeverhaltensberaterin werden.

Heute sind Eddie und ich zu einem harmonischen Team zusammengewachsen. Ich weiß, wann ich Kooperation von ihm verlangen kann und wann es an mir ist, Rücksicht auf ihn zu nehmen. Im Gegenzug hat er gelernt, mir und meinen Entscheidungen zu vertrauen. Die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit, die ich ihm damals völlig unbeabsichtigt entgegengebracht habe, hat zum Glück keine bleibenden Schäden in unserer Beziehung hinterlassen.
Soviel Mühe und Arbeit es auch bedeutet: Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, mit einem artfremden Lebewesen eine gemeinsame Sprache aufzubauen, die echte Kommunikation zulässt und die aus mehr besteht als nur Kommando und Gehorsam.

Hundeverhaltensberaterin bei Territorialverhalten
Hundeverhaltensberaterin Sandra Braselmann für Hund im Job