Social Media nervt mich. Und ich glaube, damit stehe ich nicht alleine da.
Irgendwie fühle ich mich gezwungen mitzumachen, aber es macht mir keinen Spaß.
Der Umgangston ist rau, Themen werden unterkomplex bearbeitet, Diskussionen haben nichts mehr mit Meinungsaustausch zu tun. Niemand besucht Instagram, um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und sich von Argumenten überzeugen zu lassen. Alles, was stattfindet, ist „Preaching to the choir“ – jeder beschallt seine eigenen Bubble. Der Rest ist Werbung.
Ich möchte da raus. Ich möchte zurück zu den Basics. Und wenn das nicht viele mitmachen, dann ist das für mich in Ordnung. Ich möchte mich mit Hundethemen beschäftigen, die nicht in 3 Sätzen abgehandelt sind.
Auf Instagram ging es mal um Bilder. Und genau dafür werde ich es wieder nutzen.
Inhalte und „echte“ Themen möchte ich dort nicht mehr behandeln. Knackige Phrasen, schnelle Schnitte und Musik lenken von den oft so wichtigen Details zu sehr ab und befeuern diese Unart, nicht miteinander sondern gegeneinander zu reden, Meinungen nicht auszutauschen, sondern sie sich gegenseitig vor den Latz zu knallen und sich von der eigenen Bubble dann den Applaus dafür einzufahren.
Ich habe wenig Freizeit und wenn ich mir nicht gut überlege, wofür ich sie verwende, werde ich unzufrieden.
Also habe ich es mir überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Zeit, die ich bisher damit verbracht habe, mich durch meinen Feed zu scrollen, künftig lieber damit verbringen möchte, meine Gedanken zu sortieren und für mich relevante Themen auszuarbeiten.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf etwas mehr Tiefe, dann schaut in Zukunft gerne mal öfter hier vorbei.
…oder folgt mir auf Instagram, da werde ich Bescheid geben, wenn es einen neuen Beitrag gibt 🙂
